Geeignete Holzarten

Manche Holzarten eignen sich besser für Böden als andere.

HOLZARTEN

Je mehr Sie über die individuellen Eigenschaften von Holz und seines Ursprungs wissen, desto besser sind Sie in der Lage, sich für eine Art zu entscheiden, die Ihren individuellen Anforderungen entspricht. Böden, Wände und Decken aus Holz sind genauso einzigartig wie ein Fingerabdruck, da jeder einzelne Baum eine individuelle Maserung aufweist.

Streng genommen bedeutet die Einstufung Hartholz nicht, dass das Holz wirklich hart ist, sondern dass es von einem Laubbaum stammt. Weiches Holz stammt von einem Zapfenbaum. Einige Laubbäume haben in der Tat sehr weiches Holz, wohingegen das Holz mancher Zapfenbäume sehr hart ist. Die Härte eines Holzes wird mit dem Janka-Test bestimmt, der in erster Linie dafür konzipiert wurde, die Eignung eines bestimmten Holzes für Böden zu ermitteln. Mit diesem Test wird die Widerstandskraft des Holzes gegen Schläge und Abnutzung gemessen, indem die Kraft (in Pfund) ermittelt wird, die aufgewendet werden muss, um eine Stahlkugel mit 11,28 mm Durchmesser bis zur Hälfte in das Holz einzuschlagen.

Ash

Die Esche gehört zur Gattung Fraxinus, die etwa 60 verschiedene Arten umfasst, u.a. die Familien Oliven- und Fliedergewächse. Sie wächst in ganz Europa, Nordamerika, Nordafrika sowie vielen Teilen Asiens. Die Europäische Esche ist ein großer Laubbaum, der überall auf dem Kontinent zu finden ist. Sie ist genügsam, wächst schnell und ist eine wichtige Ressource für Kleinbauern und Bauern, die die Bäume häufig im Zehn-Jahres-Rhythmus stutzten, um eine nachhaltige Holzquelle für Brennstoffe, Bauwesen und Tischlerarbeiten zu haben.

Die Farbe von Eschenholz reicht von Cremeweiß bis hin zu Hellbraun, während das Kernholz ein dunkleres Olivbraun aufweisen kann. Das Holz ist hart (Weiße Esche hat einen Wert von 1320 auf der Janka-Skala), widerstandsfähig, sehr biegsam, stoß- und splitterbeständig. Somit eignet sich Weiße Esche für Massivholz- und Mehrschichtböden. Massivholzböden aus Esche sind stark und biegsam; gleiches gilt für Mehrschichtböden aus Esche. Beide Varianten werden für ihre Farbe sowie ihre attraktive, grobe, offene und relativ gerade Maserung geschätzt, die an Eiche erinnert.

Bamboo

Bambus ist wohl die umweltfreundlichste Bodenlösung, allerdings im Grunde gar kein Holz, sondern ein Gras. Bambus ist eine selbst generierende, erneuerbare Ressource, die in fünf Jahren vollständig heranreift, gibt bis zu 70 % mehr Kohlenstoff ab als ein Hartholzwald. Da Bambus in Bezug auf Produktion und Ernte nur minimale Abfälle und minimale Verschmutzung verursacht, werden aus Bambus hergestellte Produkte aktuell immer beliebter.

Aufgrund seiner physischen Ähnlichkeiten mit Harthölzern ist Bambus eine attraktive Alternative für Böden. Er ist stark, langlebig und widerstandsfähig gegenüber Insekten und Feuchtigkeit. Für traditionelle Bambusböden werden dünne, so flach wie möglich geschnittene Stämme verwendet; in diesem Zustand weist Bambus eine ähnliche Härte wie Eiche auf. Im Westen jedoch sind die Begriffe Massivholz-Bambusboden oder Mehrschicht-Bambusboden jedoch etwas missverständlich, da alle verfügbaren Boden aus aufbereitetem Bambus hergestellt werden.
Der Janka-Härtetst misst die Widerstandsfähigkeit gegen Schläge und Abnutzung, insbesondere um die Eignung einer Holzart zur Verwendung als Boden zu bestimmen. Der härteste aufbereitete Bambus ist verdichteter Strand-Woven-Bambus, der eine Härte von 3000 auf der Janka-Skala aufweist – das ist mehr als bei fast allen üblichen Harthölzern und ähnlich der Härte von Ebenholz.

Beech

Buche (lateinisch Fagus) ist eine von zehn Laubbaumarten, die in den gemäßigten Klimazonen Europas, Asiens und Nordamerikas heimisch ist. Buchenstämme brennen besonders sauber und werden deshalb zum Trocknen von Malz für manche deutschen Räucherbiere sowie zum Räuchern von Käse verwendet. Buchenholz ist widerstandsfähig, stark und schwer. Es verfügt über besonders kleine Poren und große, auffällige Altersringe, durch die es Ahorn ähnelt. Es wird in hohem Umfang für Möbelrahmen, Gehäuse, Böden und Mehrschichtkonstruktionen verwendet. Massivholz- und Mehrschichtböden aus Buche haben eine helle Farbe mit einer warmen Schattierung sowie einer ebenmäßigen Struktur. Buche hat einen Wert von 1300 auf der Janka-Skala.

Black Walnut

Die in Nordamerika beheimatete Schwarze Walnuss (Juglans nigra) ist ein großer Laubbaum, der sowohl für sein hochwertiges Holz, als auch für seine essbaren Früchte (die Nüsse) geschätzt wird. Das Fleisch der Nüsse ähnelt dem der milderen englischen Walnüsse, wird jedoch in erster Linie für teurere Backvorhaben verwendet, da es relativ schwer zu gewinnen ist. Die harte Schale der schwarzen Walnuss wird auch kommerziell in unterschiedlichsten Branchen, von Kosmetik bis hin zum Ölquellenbohren, zum Reinigen und Polieren genutzt. Schwarze Walnuss kann für Holz, Nüsse oder beides gepflanzt werden.

Das Holz der schwarzen Walnuss ist besonders wertvoll und gilt in manchen Gebieten der USA sogar als die wertvollste kommerzielle Holzart. Häufig müssen werden Förster gerufen, weil wieder ein paar Walnusswilderer ihr Unwesen getrieben haben! Das Holz selbst ist stark, hart und langlebig, ohne extrem schwer zu sein. Es lässt sich einfach spalten und verarbeiten und nimmt Finishes gut auf. In erster Linie wird es jedoch für seine Maserung und Farbe geschätzt, die von Cremeweiß im Splintholz bis hin zur dunklen, schokoladigen Farbe des Kernholzes reicht, die beim Lufttrocknen einen satten, leicht violetten Ton annimmt. Die Maserung des Stammes ist gerade und wird zu den Wurzeln hin wellig. Häufig werden Stümpfe ausgegraben und für besonders stark gemasertes Furnier verwendet. Die Europäische Walnuss hat eine hellere Farbe sowie eine etwas feinere Struktur. Sie war insbesondere im 18. Jahrhundert für feine Schranktischlerarbeiten aller Art beliebt.

Massivholzböden aus Schwarzer Walnuss sind sehr dicht und hart (1010 auf der Janka-Skala), stark gemasert und verfügen über komplexe Ringe und Äste, die dem Holz sein charakteristisches, leicht erkennbares Aussehen verleihen. Da für Mehrschichtböden aus Schwarzer Walnuss eine Schicht des gleichen Hartholzes unter hohem Druck an Schichten aus anderem Holz gebunden wird, sind diese Böden nicht nur besonders widerstandsfähig, sondern auch sehr attraktiv.

Cherry

Kirschbäume gehören wie Pflaumen-, Pfirsich-, Aprikosen- und Mandelbäume zur Gattung Prunus. Sie sind am besten als Kultursorten bekannt, die für ihre schönen Blüten oder ihre schmackhaften Früchte gezüchtet wurden. Kirschholz ist eine Spezialholzart, die von den größeren Kirschbaumarten stammt, in der Regel von der wilden Kirsche. Es wird häufig für traditionelle Möbel verwendet. Dieses Holz ist mittelhart (950 auf der Janka-Skala), stark und verfügt über eine geschlossene Maserung. Es widersteht Verziehen und Rissen und lässt sich leicht schnitzen und polieren. Massivholz- und Mehrschichtböden aus Kirsche sind insbesondere für ihre Farbe bekannt, die mit dem Alter noch intensiver wird. Sie ist braun mit einem Hauch von Rosa oder Dunkelrot.

Elm
Die Gattung Ulmus in der Familie Ulmaceae entstand vor etwa 20 Millionen Jahren im heutigen Zentralasien, gedieh und breitete sich über einen Großteil der Nordhalbkugel aus. Ulmen sind in vielen verschiedenen natürlichen Wäldern zu finden und wurden im 19. sowie im frühen 20. Jahrhundert auch häufig zur Zierde von Straßen, Rasenflächen und Parks gepflanzt. In den letzten paar Jahrzehnten sind viele Ulmen in Europa und Nordamerika der Holländischen Ulmenkrankheit zum Opfer gefallen, einem von Käfern verbreiteten Pilz. Gartenbauexperten haben mittlerweile krankheitsresistente Arten entwickelt, die jetzt neu angepflanzt werden.
Ulmenholz verfügt über eine relativ grobe, offene, verzahnte Maserung, dank derer es sich leicht biegen lässt, ohne zu zersplittern. Aufgrund dieser Eigenschaft ist es seit jeher eine beliebte Wahl für Schiffkiele. Es ist auch in dauerhaft feuchtem Zustand besonders zerfallresistent. Im Mittelalter wurden in Europa oft ausgehöhlte Ulmstämme als Wasserrohre verwendet und die Ureinwohner Amerikas nutzten sie zum Bau von Kanus. Ulmen wurden auch als Brückenpfeiler für die erste Konstruktion der London Bridge verwendet.
Imbuya

Die Art Ocotea porosa gehört zur Familie Lauraceae und ist unter verschiedenen Namen bekannt, u.a. Brasilianische Walnuss sowie unterschiedliche Schreibweisen von Imbuya. Imbuya ist nicht mit der Familie der Walnüsse verwandt und produziert auch keine Nüsse, kommt aber in den subtropischen Regenwäldern Südbrasiliens vor und wird dort als wichtige Nutzholzart für hochwertige Möbel, Furniere und Böden verwendet.

Mehrschichtholzböden aus Imbuya sind besonders attraktiv. Das Holz weist einen mittleren bis starken Glanz sowie eine markante Maserung auf. Die Farbpalette reicht hier von gelb-oliv bis hin zu einem dunklen Schokoladenbraun.

Ipe

In Kürze

Iroko

In Kürze

Kambala

In Kürze

Jatoba

In Kürze

Mahogany

In Kürze

Maple

In Kürze

Merbau

In Kürze

Mutenye

In Kürze

Oak

In Kürze

Pine (Pitch Pine)

In Kürze

Teak

In Kürze

Wenge

In Kürze

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